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Zahnbehandlung mit Lachgas – entspannt und ohne Angst

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

uns ist es sehr wichtig, dass Sie sich in unserer Praxis wohlfühlen und Ihre Termine möglichst angst- und schmerzfrei wahrnehmen können.
In Zukunft werden wir die zahnärztliche Behandlung mit Lachgas für Sie anbieten. So können die Zähne von ängstlichen oder angespannten Patienten in einer angenehmen Wohlfühlatmosphäre versorgt werden.

  1. Was ist Lachgas?
  2. Was bekomme ich von der Behandlung mit?
  3. Vorteile der Lachgassedierung
  4. Ablauf der Behandlung mit Lachgas
  5. Für wen ist die Behandlung mit Lachgas geeignet?
  6. Gibt es mögliche Nebenwirkungen?

Was ist Lachgas?

Bekannt unter dem Namen Lachgas ist Distickstoffmonoxid (abgekürzt N2O) ein nichtallergenes und nicht reizendes Gas, das die Funktionen des zentralen Nervensystems vorübergehend schonend dämpfen kann. In der Medizin spricht man von einer sogenannten leichten Sedierung. Ein individuell dosiertes Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas wird während der Behandlung über eine Nasenmaske inhaliert. Die analgetische (schmerzstillende) und sedierende (beruhigende) Wirkung wurde bereits im 19. Jahrhundert entdeckt und ist in vielen anderen europäischen Ländern und in den USA aus dem zahnärztlichen Behandlungsalltag nicht mehr wegzudenken.

Was bekomme ich von der Behandlung mit und wie fühlt es sich an?

Patienten beschreiben ein angenehmes Gefühl der Wärme und Leichtigkeit. Angst und Anspannung weichen einem beruhigenden und entspannten Geborgenheitsgefühl. Gleichzeitig ist man jedoch jederzeit ansprechbar und kann mit dem Behandler kommunizieren.
Durch die Inhalation von Lachgas ändert sich das Zeitgefühl der Patienten. Die Behandlung wird deutlich kürzer wahrgenommen als sie tatsächlich ist.

Vorteile der Lachgassedierung

  • Lachgas wirkt schnell. Sie spüren die entspannende Wirkung schon nach wenigen Minuten
  • Das Schmerzempfinden ist stark herabgesetzt. Die dennoch nötige Betäubung wird kaum wahrgenommen
  • Es ist ideal für Angstpatienten, denn es wirkt beruhigend und entspannend, sodass Ängste und Bedenken nicht mehr präsent sind
  • Man ist jederzeit ansprechbar, behält die Kontrolle
  • Es sind keine Allergien bekannt
  • Es unterbindet einen eventuell vorhandenen Würgereiz
  • Lachgas ist eine besonders leichte und dadurch sichere Sedierungsmöglichkeit
  • Schonende Alternative zur Vollnarkose
  • Es lässt sich individuell dosieren und ist auch für Kinder geeignet
  • Man ist bereits 15 Minuten nach der Behandlung wieder in der Lage, die Praxis selbstständig und ohne Begleitperson zu verlassen

Wie ist der Ablauf einer Behandlung mit Lachgas?

Im Rahmen eines Beratungsgespräches werden mögliche gesundheitliche Aspekte, die eine Lachgassedierung ausschließen, vorab besprochen. Unsere Patienten werden ausführlich über den Ablauf der Behandlung aufgeklärt. Sie können und sollen auch bei Bedarf offene Fragen stellen.

Während der Behandlung wird eine schmale Nasenmaske getragen. Durch diese wird ein geschmacks- und geruchsneutrales Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas eingeatmet. Schrittweise wird die Dosis erhöht, bis die entspannende Wirkung eintritt und wir mit der Behandlung beginnen können.

Währenddessen wird der Puls und die Sauerstoffsättigung mit einem sogenannten Pulsoximeter überprüft. Es handelt sich dabei um ein kleines Gerät, das auf die Fingerkuppe gesteckt wird.

Sobald die Behandlung abgeschlossen ist, wird der Lachgasanteil reduziert und für etwa 15 weitere Minuten reiner Sauerstoff eingeatmet. Die Wirkung verschwindet zügig und vollständig, da man in dieser Zeit das restliche Gas aus der Lunge abatmet. Es entstehen nach der Behandlung keinerlei körperliche Einschränkungen, sodass unsere Patienten in der Regel die Praxis ohne Begleitperson verlassen und am normalen Alltag teilnehmen können.

Für wen ist eine Behandlung mit Lachgas geeignet?

Lachgas kann für nahezu alle Patienten angewendet werden, die Angst vor dem Zahnarztbesuch haben oder unter einem stark ausgeprägten Würgereiz leiden. Auch für ängstliche Kinder eignet sich diese leichte Form der Sedierung.
Die Behandlung hat wenige Nebenwirkungen und Kontraindikationen, sodass der Einsatzbereich sehr breitflächig aufgestellt ist. Gesundheitliche Einschränkungen, die die Lachgassedierung ausschließen, werden vorab im Beratungsgespräch überprüft. Für Schwangere ist diese Behandlung nicht geeignet.

Gibt es mögliche Nebenwirkungen?

In seltenen Fällen kann es bei der Lachgasinhalation zur leichten Übelkeit kommen, die jedoch bei Erhöhung des Sauerstoffanteils wieder abnimmt. Aus diesem Grund sollte zwei Stunden vor der Behandlung weder gegessen noch getrunken werden.

Katharina Hemfort

Zertifikat dentale Sedierung mit Lachgas und orale Sedierung

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Ihre Zahnärzte & das Praxis-Team,

Dr. Ron Tehsmer & Katharina Hemfort