In Zahnmedizin & Zahnheilkunde

Mit gesunden Milchzähnen wird bereits der Grundstein für eine lebenslange Zahngesundheit gelegt. Karies gilt als häufigste chronische Erkrankung für Kinder im Vorschulalter. Aus diesem Grund sollten Eltern schon möglichst früh versuchen, die Zähne der Kinder zu reinigen, sodass dadurch eine tägliche und gewissenhafte Mundhygiene geübt wird.

So werden die Kleinen schon an das Zähneputzen gewöhnt und schrecken auch später nicht davor zurück, wenn jemand in den Mund schauen möchte. Mit zunehmendem Alter lernen die Kinder dann, die Zahnbürste selber zu halten. Entwicklungsbedingt ist dies meistens erst im Alter der Einschulung möglich. Die Unterstützung der Eltern und das Nachputzen ist daher ganz besonders wichtig und liegt in ihrer Verantwortung.

Neuer Vorsorgepass der Zahnärztekammer Hamburg

Die Zahnärztekammer Hamburg sowie die Kasssenzahnärztliche Vereinigung hat eine überarbeitete Version des Vorsorgepasses „Zahn“ für Kinder bis zu 6 Jahren herausgebracht, den Sie bei uns in der Zahnarztpraxis CityZahn.de erhalten können. Er stellt übersichtlich dar, wann die ersten Früherkennungsuntersuchungen wahrgenommen werden sollten und gibt zudem Tipps zur häuslichen Mundhygiene und aktuelle Empfehlungen zur Auswahl der geeigneten Zahnpasta für den Nachwuchs.

Bereits ab dem ersten Milchzahn im Alter von ca. 6 Monaten ist es empfehlenswert, Ihr Kind schon zum Beispiel bei Ihrem eigenen Kontrollbesuch beim Zahnarzt mitzubringen. So wird es von klein auf schon an die Eindrücke aus der Zahnarztpraxis gewöhnt. Die Früherkennungsuntersuchungen sollen insbesondere das Auftreten von frühkindlicher Karies („Nuckelflaschenkaries“) entgegenwirken. Es werden dann der ordnungsgemäße Durchbruch der Zähne und die Entwicklung von Ober- und Unterkiefer untersucht. Fehlstellungen, die gegebenenfalls durch das Daumen- oder Schnullerlutschen ausgelöst werden, können so rechtzeitig erkannt werden.

Auch wenn eine Kontrolle der Zähne bei den ersten Zahnarzt-Besuchen häufig noch nicht klappt und der Mund nicht geöffnet werden möchte, lernt Ihr Kind schon von klein auf die Eindrücke der Zahnarztpraxis kennen und kann sich so daran gewöhnen. Von großem Vorteil ist es, wenn dann lange noch keine Notwendigkeit der Behandlung besteht.

Gute Fissurenversiegelung kann im Einzelfall helfen

Für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren gibt es auch von den gesetzlichen Krankenkassen ein Individualprophylaxeprogramm (IP). Die häuslichen Bemühungen der Eltern werden dadurch unterstützt und auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingegangen. Putzdefizite werden durch Anfärben der Zahnbeläge in unserer Praxis in Hamburg aufgezeigt, um dann gezielt die Mundhygiene zu verbessern und dadurch dauerhafte Verhaltensänderungen zu bewirken. Wird dabei bereits ein erhöhtes Kariesrisiko an einzelnen Zähnen erkannt, können diese gezielt fluoridiert werden.

Da die Karies auch in den Grübchen auf der Kaufläche der Seitenzähne beginnen kann, hat sich die Kauflächen- oder Fissurenversiegelung als mögliche Maßnahme zur Kariesverhinderung etabliert. Tiefe Grübchen, die schwer zu reinigen sind, werden mit (möglichst klarem) Kunststoff verschlossen, sodass das Kariesrisiko genau da weiter minimiert wird und die Zähne leichter geputzt werden können.

Insgesamt ist die Anzahl der kariösen Zähne im frühen Kindesalter seit Jahren rückläufig. Im internationalen Vergleich zeigte die fünfte Mundgesundheitsstudie für Deutschland Spitzenwerte in der Kategorie „Negative Karieserfahrung bei Kindern“.

In unserer Praxis in Hamburg erstellen wir einen persönlichen Prophylaxeplan für Ihr Kind in Abhängigkeit des individuellen Kariesrisikos, erstellen eine Fluoridanamnese, checken die Notwendigkeit einer kieferorthopädischen Therapie und unterstützen die Fähigkeiten Ihres Nachwuchses bei der selbständigen häuslichen Mundhygiene.

Und den Vorsorgepass der Kammer gibt es obendrein und gratis!

Zahnärztin Katharina Hemfort aus Hamburg – Cityzahn.de

Vorsorgepass Zahn - Zahnvorsorge