In Zahnmedizin & Zahnheilkunde

Bevor wir uns als Praxis Cityzahn in der Hamburger City mit einem letzten Blogpost für das Jahr 2017 verabschieden, wünschen wir allen unseren Patienten eine besinnliche Weihnachtszeit, entspannte Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.

Zahnpflege bei Kindern

Mit Durchbruch des ersten Milchzahnes wird die Zahnpflege für die Kleinen relevant. Wichtig ist es, Kinder frühzeitig an das Zähneputzen zu gewöhnen. Ein spielerischer Ansatz kann helfen: gemeinsames oder gegenseitiges Zähneputzen schafft Routine und nimmt die Angst vor der ungewohnten neuen Tätigkeit. Die ersten Zähne sollten vorsichtig mit einer weichen Kinderzahnbürste gereinigt werden, auf denen die kleinen kauen und dadurch die ersten Zähne reinigen können. Für Kinder mit vollem Milchzahnbestand gibt es zudem spezielle Zahnseide, die etwas gröber gefertigt ist. Das Gewöhnen an die regelmäßige gemeinsame Nutzung von Zahnseide übt die Motorik und verhindert zudem die Entstehung von Zahnzwischenraumkaries, die im Milchgebiss oft zu beobachten ist. Das Putzen sollte bei kleinen Kindern stets unter Anleitung und Kontrolle erfolgen.

Früherkennungsuntersuchung

Schon frühzeitig begrüßen wir Sie gerne mit Ihrem Nachwuchs zum Gewöhnen an das zahnärztliche Umfeld in unserer Zahnarztpraxis in der Hamburger City. Zudem ist im Rahmen der gesetzlichen Krankenkassen ab dem 30. Lebensmonat bis zum 72. Lebensmonat die Früherkennungsuntersuchung als Angebot wahrnehmbar. Dabei handelt es sich um eine normale zahnärztliche Untersuchung, die einerseits der Gewöhnung an die regelmäßigen Kontrollen dient, anderseits frühzeitig dentale Problem aufdecken oder ihnen vorbeugen soll. Ihr Kind wird in unserer Zahnarztpraxis Cityzahn spielerisch an die neue Umgebung herangeführt. Es soll sich langsam daran gewöhnen.

Individualprophylaxe

In unserer Praxis Cityzahn haben unsere kleinen Patienten die Möglichkeit, an einer Individualprophylaxe-Sitzung teilzunehmen. Diese wird von den Krankenkassen getragen und kann im Alter von sechs bis zum Ende des 18. Lebensjahres in Anspruch genommen werden. Unsere Prophylaxehelferinnen zeigen Ihnen und Ihrem Kind, wie die Zahnpflege optimal umzusetzen ist, weisen auf Putzdefizite hin, üben das richtige Zähneputzen, geben Tipps zur Ernährung und reinigen zudem alle Zähne Ihres Kindes. Durch die anschließende Fluoridierung wird zum Schutz vor Karies beigetragen.

Zahnfreundliche Ernährung

Auch die Ernährung und die Nahrungsaufnahme spielt für die Kariesentstehung im Kindesalter eine Rolle. Äußerst gefährlich sind die momentan sehr gefragten „Quetschies“, also Obstbrei zum Trinken. Aufgrund der sofort verfügbaren Kohlenhydrate, die sich zudem im gesamten Mundraum verteilen, steigt das Kariesrisiko enorm. Entsprechend geschnittenes Obst eignet sich viel besser.

Auch Säfte oder gesüßte Tees aus Nuckelflaschen können zur sogenannten „Nuckelflaschenkaries“ führen und multiple Karies vor allem im Frontzahnbereich auslösen. Säfte sollten nur mit Wasser verdünnt ausgeschenkt werden, und auf keinem Fall sollte dem Kind eine zuckerhaltige Flüssigkeit in der Nuckelflasche angeboten werden. Obst- und Gemüsesäfte – auch mit dem Hinweis “ohne Zusatz von Zucker” – enthalten immer natürlichen Zucker, der ebenfalls die Kinderzähne schädigen kann! Süßigkeiten sind erlaubt, sollten allerdings in Maßen genossen werden.

Nahrungsergänzungsmittel

Zu den Nahrungsergänzungsmitteln zählen unter anderen Flouridtabletten, von denen wir vom heutigen Standpunkt aus abraten. Ausführlich finden Sie dieses Thema auch im Blogpost „Fluoridierung als wirksame Maßnahme gegen Karies“ vom 21.06.2017.